Praxisphilosophie

 
Es ist nach dem aktuellen Stand der Forschung für den Erfolg der Therapie sehr wichtig, den gesamten Körper einzubeziehen und die Fähigkeiten in den einzelnen Wahrnehmungsbereichen zu stärken. Aus diesem Grund wird in unserer Praxis sowohl im ergotherapeutischen Bereich als auch im logopädischen Bereich bevorzugt mit Übungen gearbeitet, bei denen der Mensch in seiner Gesamtheit (körperlich, geistig, emotional und sozial) betrachtet wird. Zusätzlich werden erfolgreich computerunterstützte Diagnostik- und Therapieangebote sowie der Einsatz von musiktherapeutischen Instrumenten angewandt.

Unsere Praxis legt grossen Wert auf intensive Elternarbeit. Bei dieser wird das Elterntraining in den therapeutischen Prozess miteinbezogen, so dass die Übungen im häuslichen Alltag weiter geführt werden können. Dadurch wird das Gelernte besser automatisiert und in den Alltag integriert, wodurch ein nachhaltiger Therapieerfolg erzielt werden kann. Des Weiteren nimmt die interdisziplinäre Arbeit in unserer Praxis „Drittes Ohr“ einen besonders hohen Stellenwert ein, welches wir als zusätzlichen Baustein unserer ganzheitlichen therapeutischen Betrachtung sehen. Dies beinhaltet unter anderem die intensive gute Zusammenarbeit mit Kinder- und Jugendärzten, Haus- und Fachärzten sowie mit lokalen Einrichtungen, wie z.B.  Schulen, Kindergärten,  therapeutischen Einrichtungen, Beratungsstellen und angrenzenden Berufsgruppen.
 
Der Name der Praxis „Drittes Ohr“ ist für uns stark mit dem Begriff des  „Inneren Hörens“ verflochten. „Drittes Ohr“ umfasst nach unserem Verständnis die Fähigkeit, die äußere wie auch die innere Welt akustisch miteinander im Einklang erleben und  wahrnehmen zu können. Dies beinhaltet also nicht nur in der Lage zu sein akustische Reize in Form von z.B. musikalischen Klängen, Sprache oder Alltagsgeräuschen zu verarbeiten, sondern auch in sich hinein zu hören, und sich selbst in seiner Gesamtheit und Tiefe spüren und bewusst erleben zu können.

Jeder von uns hat das „Dritte Ohr“.  

Wir müssen es nur zu gebrauchen wissen.

 
Rita Junghahn