Allgemeine Fragen

 Warum ist die logopädische Behandlung wichtig ?

In einer logopädischen Therapie steht deutlich mehr, als die korrekte Artikulation einzelner Worte im Mittelpunkt. Die Sprache ist zentrales Medium für Wissensvermittlung und damit besonders wichtig für die gesamte geistige und körperliche Entwicklung Ihres Kindes. Auch im  Erwachsenenalter spielt die Kommunikation eine zentrale Rolle im täglichen Miteinander. In der Therapie geht vor allem darum Ihnen bzw. Ihrem Kind einen effektive Kommunikation mit anderen Menschen zu ermöglichen.
 
Im Bereich der Schluckstörungen kann die logopädische Therapie Ihnen  Hilfestellungen bei der täglichen Nahrungsaufnahme bieten und Ihnen somit ein wichtiges Stück an Lebensqualität sicherer gestalten und bewahren.
 

 Wer verordnet die logopädische Therapie ?

Stellen Sie eine sprachliche Auffälligkeit fest, dann wenden Sie sich an einen der folgenden Fachärzte:
  • Kinderarzt
  • Hausarzt
  • HNO-Arzt / Phoniater
  • Kieferorthopäde
  • Neurologe
  • Internist
Bitte beachten Sie, dass die Verordnung 14 Tage nach Ausstellung Ihre Gültigkeit verliert. Daher bitten wir Sie, sich erst kurz vor dem ersten Behandlungstermin eine logopädische Verordnung ausstellen zu lassen.
 

 Über welchen Zeitraum erstreckt sich die logopädische Therpaie ?

Eine Pauschalantwort auf diese Frage können wir Ihnen leider nicht bieten. Die Dauer einer Therapie ist von mehreren Faktoren abhängig. Beispielsweise ist die Art und Ausprägung der vorliegenden Symptomatik, die Motivation, aber auch das Engagement des Patienten beim Üben im häuslichen Rahmen entscheidend für den Therapieverlauf und somit für die Behandlungsdauer.
 

 Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine logopädische Therapie ?

Kosten werden, als Bestandteil der Heilmittelverordnung, von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Dabei werden für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr alle anfallenden Kosten übernommen. Patienten über 18 Jahren müssen pro Verordnung einen Anteil von 10% der Gesamtkosten zuzüglich einer 10€-Verordnungsgebühr leisten. Privat versicherte Patienten sollten sich bei ihrer Krankenversicherung bezüglich der Kostenübernahme erkundigen.